Floatglas, ESG, VSG – Was ist das?

Glasarten und ihre Eigenschaften

So individuell wie die Tür selbst können Sie auch die Glaselemente oder evtl. benötigte Seitenteile mit Glas bestücken. Um Ihnen hier etwas Informationen an die Hand zu geben, möchten wir an dieser Stelle auf die einzelnen Glasarten und ihre Eigenschaften eingehen.

Float–Glas ist Flachglas. Unanfällig für Kratzer. Außerdem bildet Float-Glas so gut wie keine Einschlüsse oder Blasen.
Der Nachteil von Float-Glas besteht in der Tatsache, dass dieses beim Bruch in viele scharfkantige, unterschiedlich große und evtl. auch spitze Teilstücke zerfällt.
Dies birgt ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas) bezeichnet thermisch vorgespanntes Glas, welches gegenüber normal gekühltem ein sichereres Bruchverhalten aufweist.
Durch Druckspannung auf der Oberfläche und Zugspannung auf der Innenseite wird bei
Beschädigung der Glaskante oder bei Schlägen auf die Fläche das Glas in ein Netz von kleinen Krümeln zerfallen, die teilweise noch zusammenhängen.
Als Verglasung im Überkopf-Bereich ist ESG nicht geeignet, aber zählt zu den Bruch hemmenden Werkstoffen und hat sich als ballwurfsichere Verglasung bewährt.
Dadurch mildert sich auch die Verletzungsgefahr.

VSG (Verbund-Sicherheitsglas) besteht aus durch Folie unter Druck und Wärme miteinander verbundenen Scheiben aus Float, ESG oder TVG (teilvorgespanntes Glas).
Durch den mehrschichtigen Aufbau wird hier je nach Kombination eine sehr hohe Bruchfestigkeit erreicht. Neben dem Vorteil der Splitterbindung und dem verminderten Verletzungsrisiko können hier Scheiben hergestellt werden, welche im Extremfall durchschusssicher sind oder als begehbare Glasfläche genutzt werden können.

Bei uns wählen Sie die gewünschte Kombination der oben genannten Scheiben z.B.
Floatglas in Verbindung mit VSG oder bei der 3-fach Verglasung z.B. außen VSG 6 mm, mittig 4 mm Float und innen 6 mm VSG.